Baustelle


Die Seite ist noch in der Entstehungsphase und deren Inhalte sind noch unvollständig.


Vorraussetzungen


Raspbian oder ein Debian ähnliches System ist bereits installiert.
Es kann auf die Konsole des Raspberry's zugegriffen werden (z.B. per SSH)
Root rechte (z.B. sudo) sind vorhanden.
Der Raspberry ist via Ethernet verbunden (für ein NAS pflicht).

Grundlegendes


Ich benutze den Editor vi.
Da dieser für einen Einsteiger recht komplex sein kann, empfielt es sich möglicherweise den per default bei raspian installierten Editor "nano" zu verwenden. Um meine Beispiele mit nano durchzuführen ersetzt einfach "vim" durch "nano".

Falls ihr vi benutzen wollt, könnt ihr diesen folgendermaßen installieren:
sudo apt-get install vim

Dem Raspberry eine Feste IP verpassen (Jessie)

Die unten gezeigten IP Adressen müssen natürlich an eure Umgebung angepasst werden.

Anmerkung:
ip_address=feste IP Adresse für euern PI
routers=IP Adresse von euerm Router
domain_name_servers=IP Adresse von euerm Router

sudo vim /etc/dhcpcd.conf

interface eth0
static ip_address=192.168.100.99/24
static routers=192.168.100.1
static domain_name_servers=192.168.100.1

Grundlegendes zur Festplatte

Da vermutlich auch Windows Systeme auf das NAS zugreifen sollen, formatieren wir die Festplatte mit NTFS.
Es sollten möglichst sparsame Festplatten verwendet werden, da diese voraussichtlich lange laufen werden.
Ich setze bei mir 2,5" USB Festplatten von Intenso ein.
Die Festplatte sollten auch eine gewisse Zuverlässigkeit an den Tag legen. Hier also nicht zu viel sparen.
Ich empfehle zwei Festplatten zu verwenden, um die 2te als Backup der ersten zu nutzen.

Die Festplatte(n) müssen über einen USB hub an den Raspberry angeschlossen werden, der eine eigene Spannungsversorgung besitzt. Der Raspberry liefert nicht genug saft für externe Festplatten.

NTFS für den Raspberry lesbar machen

Damit unser Linux Rechner auch auf unsere NTFS formatierten Platten zugreifen kann, instalieren wir die NTFS Unterstützung wie folgt

sudo apt-get install ntfs-3g

Festplatte(n) anschließen und erkennen

Sofern zwei Festplatten verwendet werden, müssen wir die Festplatten nacheinander anschließen, damit wir wissen, um welche es sich handelt.

Hierzu wie folgt vorgehen:
Die UUID mit "blkd" ermitteln

sudo blkid

wir erhalten in etwa folgende Ausgabe

/dev/sda1: UUID="123456789" TYPE="ntfs" PARTUUID="000123-4567"

Im falle einer 2ten Festplatte diese jetzt einstecken und blkid erneut ausführen.
Jetzt sehen wir zusätliche zur ersten Festplatte mit der uns bekannten UUID die ID der weiteren Festplatte.

sudo blkid

/dev/sda1: UUID="123456789" TYPE="ntfs" PARTUUID="000123-4567"
/dev/sdb1: UUID="987654321" TYPE="ntfs" PARTUUID="000765-4321"


Festplatte(n) mounten

Jetzt geht es darum die Festplatten zu mounten um später auf deren Inhalte zugreifen zu können.

Dazu müssen wir erstmal ein Verzeichnis als Ort definieren

mkdir -p /media/extUSB/platte1
mkdir -p /media/extUSB/platte2 #falls vorhanden

Mit dem Parameter -p geben wir an, dass auch nicht vorhandene Elternverzeichnisse angelegt werden. Wir müssen also nicht jeden Ordner und Unterordner einzeln anlegen.

Nachdem die Verzeichnisstruktur steht, können wir nun die Platte(n) wie folgt einhängen

sudo mount -t auto UUID=123456789 /media/extUSB/platte1
sudo mount -t auto UUID=987654321 /media/extUSB/platte2

Wer wissen möchte was -t und auto bedeutet, tippt am besten mal folgendes ein

mount --help

Jetzt nach -t suchen. Dort gibt es drei Auswahlmöglichkeiten. Auto bedeutet einfach, dass automatisch das Richtige gewählt werden soll.

Samba installieren

Als Erstes gilt es die Packetquellen zu aktualisieren:
sudo apt-get update

Danach installieren wir Samba
sudo apt-get install samba samba-common-bin

Samba für das NAS einrichten

Wir haben nun die grundlegenden Schritte fertiggestellt.

Als nächstes werden wir unser Samba an unsere Bedürfnisse anpassen.
Zuvor sichern wir aber ersteinmal die jetzige Defaulteinstellung:

sudo cp /etc/samba/smb.conf /etc/samba/smb.conf.save

Nun passen wir die Samba configuration an:

sudo vim /etc/samba/smb.conf

Da wir ein möglichst sicheres Netzwerk haben wollten, sollten wir unbedingt folgenden Schritt durchführen. Suche in der Datei nach folgendem Eintrag und lösche die Raute "#" vor security = user heraus:

####### Authentication #######

# "security = user" is always a good idea. This will require a Unix account
# in this server for every user accessing the server. See
# /usr/share/doc/samba-doc/htmldocs/Samba3-HOWTO/ServerType.html
# in the samba-doc package for details.
# security = user

Nachdem wir die Sicherheit hochgesetzt haben, legen wir nun die Einträge für die Benutzer an. Dazu bis ans Ende der Datei scrollen und folgendes Listing einfügen.

[SambaOrdner]
comment = Dein Kommentar
path = /media/extUSB/platte1/sambafolder
valid users = @users
force group = users
create mask = 0660
directory mask = 0771
read only = no


ToDo: Vervollständigen!!